Schröpfen, Gua Sha, Moxibustion

Schröpfen, Gua-Sha und Moxen in der Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin und Dorn-Therapie von Sabine Oeltjen in Stuttgart
Schröpfgläser

Schröpfen

Das Schröpfen bzw. die Schröpfkopfmassage ist eine uralte Therapieform, die zu den „Ausleitungsverfahren“ gehört. Mit kleinen Gläsern, die wie Saugglocken aussehen, wird die eingeölte Haut behandelt. Diese Methode wende ich gern bei „Blockaden“ an, die zum Beispiel Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen verursachen oder aber auch zum Beispiel bei grippalem Infekt. Das Aufsetzen und Ansaugen der Schröpfköpfe erzeugt auf der Haut einen Unterdruck, der den Körper zur Selbstheilung aktiviert. Häufig bleiben kleinere oder größere Abdrücke zurück, die nach wenigen Tagen wieder verschwinden.

Gua-Sha

Gua-Sha ist eine Schabemassage, die z. B. bei beginnender Erkältung eingesetzt wird, bei steifem Nacken oder bei anderen muskulären Blockaden im Bereich der Schulter oder des Rückens, die zu Schmerzen führen. Damit wird die Durchblutung der tieferen Schichten angeregt.

Die New Yorkerin Arya Nielsen hat diese Technik, die in China zu den einfachen Selbsthilfemaßnahmen gehört, in den Westen gebracht. Zum Durchführen dieser Methode werden zum Beispiel kleine Jadeinstrumente eingesetzt.

Moxibustion (Moxa)

Moxibustion in der Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin und Dorn-Therapie von Sabine Oeltjen in Stuttgart
Moxa-Zigarre

Bei der Moxibustion werden Akupunkturpunkte mit einem Kraut namens Beifuß (Artemesia vulgaris) erwärmt. Man unterscheidet die direkte Moxibustion mit Moxakegeln, die auf die Haut gegeben werden, von der indirekten Moxibustion mit einer Moxazigarre. Manche kennen die Moxibustion während der Schwangerschaft. Und zwar verwenden wir sie dann häufig, um zu einen Fetus in Beckenendlage anzuregen, sich zu drehen.

Neben der direkten oder indirekten Moxibustion mit Kegeln oder Moxazigarren verwenden wir Moxakästchen, um größere Flächen oder Regionen zu erwärmen. Diese Kästchen enthalten in der Mitte ein fein geflochtenes Drahtnetz, auf das wir Beifuß geben, den wir dann anzünden. Damit entsteht Wärme, die besonders bei Rückenbeschwerden, aber auch bei Erschöpfung sehr wohltuend ist.

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