Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto

Yamamoto neue Schädelakupunktur in der Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin (Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie, Tuina-Massage) und Dorntherapie von Sabine Oeltjen in Stuttgart

 

Der japanische Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto entdeckte in den 60er-Jahren dieses Mikrosystem, das YNSA (Yamamoto Neue Schädelakupunktur oder auch Yamamoto New Scalp Acupuncture) genannt und in den letzten 40 Jahren immer weiter vervollständigt und systematisiert wurde. YSNA ist sehr gut geeignet, um neurologische Erkrankungen (wie z. B. Folgen eines Schlaganfalls) und solche des Bewegungsapparates zu behandeln.

Dr. Yamamoto fand Punkte/Zonen an Stirn und Schläfen, die Wechselwirkungen zu bestimmten anderen Körperregionen hatten. Grundannahme dieses Mikrosystems ist die Vorstellung, dass sich unser Körper in jedem Einzelteil unseres Körpers widerspiegelt (auch das Ohr ist ein solches Mikrosystem)

Laut einer Studie aus Deutschland, wurden mit dieser Therapie bei 80 bis 90 Prozent der behandelten Schmerzpatienten die Beschwerden lang anhaltend bzw. dauerhaft (z. T. schon nach einer Nadelung) behandelt (s. weiter unten).

Dr. Yamamoto betreibt heute ein neurologisches Reha-Zentrum in Japan und ist noch ab und an als Dozent auf Reisen.

Hilfe bei Lähmungen bei Schlaganfall

“Neue Japanische Schädelakupunktur hilft bei Lähmungen nach Schlaganfall” lautet die Überschrift zu dieser Studie:

“Ärzte und Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Aachen haben zwei offene, prospektive, topometrisch kontrollierte Studien durchgeführt und die Wirksamkeit des Verfahrens mit streng objektiven Kriterien bewiesen. (…)

Fazit der ersten Bonner YNSA-Studie:

Yamamoto Neue Schädelakupunktur ist bei Schmerzen am Bewegungsapparat eine effiziente Therapie, die subjektiv bei 93,3% (n=104) der Behandelten eine Verbesserung erzielte. 58,8% der Behandelten erlebten eine sowohl objektiv messbare wie auch subjektiv angegebene Beschwerdelinderung bzw. Beschwerdefreiheit, welche nach einmaliger Behandlung zum Teil länger als ein Jahr lang anhielt. Die Auswertung der Bewegungsanalysen zeigt, dass ein Großteil der Patienten sich nach nur einer einzigen Akupunkturbehandlung von 3 bis 9 Minuten Dauer bereits besser, schneller, harmonischer oder kraftvoller bewegen konnte.

Fazit der zweiten Bonner YNSA-Studie zur Behandlung von Lähmungen nach Schlaganfall:

Yamamoto Neue Schädelakupunktur kann Paresen und Restparesen nach apoplektischen Insulten nachweislich positiv beeinflussen. Bereits nach einer einmaligen Behandlung sind Positiveffekte objektiv nachweisbar. Diese können bis zu 17 Tage lang subjektiv erlebt werden. In der Topometrie zeigte sich bei 14 von 23 Teilnehmern eine Verbesserung in mindestens einem von sechs Bewertungskriterien. Bei 9 Teilnehmern konnte in der Topometrie keine Veränderung der Beweglichkeit nach der Akupunkturbehandlung aufgezeichnet werden. In der neurologischen Untersuchung konnte eine Verbesserung der Beweglichkeit von Arm oder Bein vor und nach Akupunktur nicht verifiziert werden. Die NIH stroke scale zeigte für alle 4 Bereiche keine signifikante Veränderung nach der Schädelakupunktur. Übereinstimmend berichteten 12 Patienten über eine Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Extremitäten, ein Gefühl von Lockerung, Leichtigkeit, Abnahme von Spastik, Zugewinn an Wohlbefinden und Zunahme an Sicherheit in der Bewegung. Im Folgenden werden einige Äußerungen der Studienteilnehmer wiedergegeben: „Meine gelähmte Hand geht auf wie eine Blume… Endlich fühle ich meine Hand wieder… Ich merkte zum ersten Mal wieder, dass ich eine rechte Seite habe…“

„Je früher die Therapie beginnt, desto schneller und effektiver kann sich der Therapieerfolg einstellen. In der Regel sind jedoch – etwa bei Schmerzen, Fibromyalgie oder Migräne – mehrere Behandlungen für deutliche Verbesserungen oder Beschwerdefreiheit nötig“, erläutert Dr. Yamamoto sein Verfahren. Die YNSA-Behandlung wird entweder alleine oder in Kombination mit z.B. der traditionellen chinesischen Akupunktur oder anderen schul- und komplementärmedizinischen Behandlungsverfahren praktiziert. Dr. Schockert: „YNSA ist eine wertvolle Ergänzung der bestehenden Therapieverfahren insbesondere bei der Schlaganfallbehandlung. (…)”

(aus: http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien-analysen/bericht-23047.html)

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